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RTO und RPO erklärt: Zwei Fragen für jeden Wiederherstellungsplan

Zusammenfassung

Recovery-Planung wird konkreter, wenn klar ist, wie lange ein Dienst ausfallen und wie viele aktuelle Daten verloren gehen dürfen.

RTO beschreibt die Wiederherstellungszeit

Das Recovery Time Objective ist das Ziel für die Wiederherstellung nach einer schweren Störung. Eine einfache Firmenwebsite und ein Onlineshop während einer Kampagne haben unterschiedliche Anforderungen. RTO beeinflusst Architektur, Personal und Verfahren.

RPO beschreibt den Datenverlust

Das Recovery Point Objective fragt, wie viele aktuelle Daten verloren gehen dürfen. Bei täglichen Backups können theoretisch viele Stunden neuer Bestellungen fehlen. Ein kleineres RPO benötigt meist häufigere Sicherungen, Replikation oder anwendungsspezifischen Schutz.

Beide Ziele betreffen unterschiedliche Entscheidungen

Gute Backups können trotzdem ein schlechtes RTO haben, wenn der Restore einen Tag dauert. Ein Server kann schnell zurück sein und dennoch ein schlechtes RPO haben, wenn die Daten alt sind. Tests zeigen, ob theoretische Zeiten realistisch sind.

Geschäftsprioritäten zuerst

Nicht jeder Dienst braucht dasselbe Recovery-Ziel. Kritische Systeme und die Folgen von Downtime oder Datenverlust sollten zuerst bewertet werden. Klare RTO- und RPO-Ziele machen Entscheidungen zu Backup, Redundanz und Disaster Recovery wesentlich konkreter.

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